Shoot Schönbuch 1Ich bin am 7. Oktober 1978 in Wesel (Deutschland) geboren, habe 1992 mit dem Golfsport begonnen und bin 2003 vom Amateur zum Golfprofessional gewechselt. In meiner gesamten Trainerlaufbahn habe ich versucht, anderen Menschen Spaß an diesem wundervollen Sport zu vermitteln, besonders Jugendlichen. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als mich den ganzen Tag mit diesem wunderschönen Sport und tollen Menschen zu beschäftigen.

Qualifikationen

Im Laufe meiner Trainerlaufbahn konnte ich die folgenden Qualifikationen erringen:

  • Fully Qualified Professional der PGA of Germany
  • Graduierungsstufe: G1
  • Zusatzzertifikat „Golf  und Gesundheit“ der PGA of Germany
  • Zusatzzertifikat „Leistungsgolf“ der PGA of Germany
  • DGV C-/B-/A- Trainerlizenz
  • Absolvent des DOSB Diplomtrainerstudiengangs (Ende voraus. 2017)
  • TPI Certified Fitness Instructor Level 1
  • TPI Certified Junior Coach Level 2
  • TPI Certified Golf Coach Level 2
  • Trackman Certified Professional Level 2

 

Stationen als Golfprofessional

In meiner Trainerlaufbahn habe ich bis jetzt folgende Stationen durchlaufen:

  • 2003 – 2012 GC Düsseldorf Grafenberg
  • 2012 – 2016 Hauptamtlicher Landestrainer des Baden-Württembergischen Golfverbandes

 

Philosophie

Philosophie ist ein schweres Wort. Eigentlich möchte ich nur aufzeigen, wie ich den Golfsport sehe und was mich beim Training, vielleicht damit auch im Leben, leitet.

Um beim Golf sein bestes zu erreichen, muss man an seiner Technik und Taktik arbeiten, aber auch an seinem Körper und Geist. Nur wenn diese 4 Säulen stehen, kann man der beste Golfer werden, der man sein kann. Natürlich muss jeder für sich selber entscheiden, wie viel er in diese 4 Säulen investieren möchte. Wenn man Golf „nur“ als Spiel betrachtet, wird es eher weniger sein, wenn man es als Lebensphilosophie betrachtet, wird es eher mehr sein. Dabei spielen dann auch noch das Umfeld und die Ausrüstung eine Rolle. Das wichtigste ist und bleibt allerdings, dass der Spaß dabei ist.

Was das lange Spiel betrifft, muss man sich darüber bewußt sein, dass nicht jeder so lange Schläge machen kann, wie die Spieler auf der Tour. Dazu sind körperliche Grundvorraussetzungen erforderlich, die nicht jeder mitbringt. Das hängt natürlich auch von dem Alter ab, in dem man mit dem Golfsport beginnt. Selbstverständlich muss man bemüht sein, aus seinen Möglichkeiten im langen Spiel das beste raus zu holen und ggf. auch an seinen körperlichen Grundvoraussetzungen zu arbeiten.

Aber im kurzen Spiel (75m und kürzer) gibt es keine Grenzen. Hier spielen körperliche Grundvoraussetzungen nur eine sehr untergeordnete Rolle. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass es somit keine Ausrede gibt, im kurzen Spiel nicht auf Tourniveau zu spielen. Schon die Jüngsten sind in der Lage, in diesem Bereich sensationelle Schläge zu spielen und das gilt bis hin zu den Ältesten. Daher sollte man sich im Training genügend Zeit für das kurze Spiel einplanen.

Im Training leitet mich der Grundsatz, für jeden die individuell optimale Lösung zu finden. Dabei steht der Spieler natürlich stets im Vordergrund. Aber zumindest ein Grundsatz gilt für alle: wenn ich etwas nicht messe, dann rate ich nur. Daher versuche ich immer so akribisch wie möglich zu arbeiten und stets mein Bestes für meine Spieler zu geben, egal auf welchem Niveau diese den Golfsport betreiben (wollen).

In diesem Sinne wünsche ich ihnen ganz viel Spaß beim Golfen und hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann/darf.

Ihr

Stefan Müller